Sport-Updates

1 1/2 Monate Yoga – erstes Zwischenfazit

Hallo ihr Lieben!

Der Frühling lässt noch immer auf sich warten, die Kälte hält sich hartnäckig. Umso lieber würde man den Tag nur auf der Couch verbringen, aber ich gehe trotzdem aktuell täglich raus, um eine kleine oder auch große Runde zu laufen und ein wenig Sonnenlicht abzubekommen. Außerdem muss meine Lunge wieder fit werden und das schaffe ich nur mit moderatem Training. Aus diesem Grund habe ich Anfang März bei meiner Kollegin mit Yoga angefangen. Sie bietet es als Kurs über Zoom an, was perfekt ist. So kann ich mich anstrengen, ohne mich die ganze Zeit beobachtet zu fühlen und erstmal an die Übungen gewöhnen.

Aller Anfang ist schwer

Angefangen habe ich mit Yoga, um meine Leistungsfähigkeit nach meiner überstandenen Corona-Infektion und den ganzen Langzeitfolgen wieder zu steigern. Da Yoga sich sehr auf den Atem konzentriert, ist das einfach perfekt. Die erste Yogastunde war allerdings ernüchternd. Ich hab gerade mal 15 Minuten am Stück durchgehalten, danach hab ich immer nur kurz mal mitgemacht. Das war eine Kombination aus bisherige Unkenntnis der Abläufe (wobei mir meine Kollegin diese wirklich gut erklärt hat während der Stunde) und schlechter Kondition.

Bereits bei der zweiten Stunde eine Woche später konnte ich diese aber verbessern. Die Abläufe liefen auch besser, allerdings waren es nur 30 Minuten, die ich am Stück schaffte. Danach wieder nur kurz mitgemacht mit Pausen. Aber immerhin eine Verbesserung, die sich sehen lassen kann.

Der Muskelkater danach ist immer wieder bittersüß. Ich mag das Gefühl ja, denn es zeigt mir, dass ich etwas getan habe, an meine Grenzen ging und sich etwas tut.

In der dritten Woche habe ich 45 Minuten durchgehalten, danach wieder viele Pausen. Die Abläufe kannte ich nun mittlerweile. Meine Kollegin hat mir dann auch ein Video gegeben, mit dem ich die Morgengrüße üben kann. Das nutze ich immer wieder morgens kurz, um fit zu werden.

Leistungseinbruch

Wenn es wie in den drei Wochen davor gewesen wäre, dann hätte ich in der vierten Woche ja theoretisch 60 Minuten am Stück schaffen sollen, oder? Pustekuchen! In dieser Woche wurde mir nach ca. 20 Minuten so schwindelig, dass ich fast umgekippt wäre. Danach war es für mich erstmal gegessen. Ich hab es kurz nochmal probiert, aber der Kreislauf hat nicht mitgemacht. Ich war unendlich frustriert darüber und musste mich erstmal wieder beruhigen.

Das war aber auch der Moment, an dem ich merkte, dass ich das Ganze vielleicht doch verbissener sah, als ich anfangs zugeben wollte oder bemerkt habe. Also wieder daran erinnern, dass ich geduldig mit mir sein sollte. Mein Körper gibt schließlich sein Bestes, um wieder auf sein altes Leistungsniveau zu kommen! Das geht halt nicht von heute auf morgen und das ist okay. Und Yoga zu können, geht auch nicht von heute auf morgen.

„Erlaube dir zu scheitern.“

An dieser Stelle ganz viel Liebe an meine Yoga-Lehrerin und Kollegin! Sie betont immer wieder, dass wir nichts überstürzen müssen, dass es auch Yoga ist, selbst wenn wir nicht so weit runter kommen wie sie oder manche Übungen nicht so ganz hinbekommen oder umfallen oder oder oder! Und sie ermuntert uns, immer wieder an unsere Grenzen zu gehen und achtsam und vorsichtig unsere Komfortzone zu verlassen.

Bisher habe ich nicht länger als 45 Minuten am Stück durchgehalten. Aber dafür merke ich, wie so manche Ausführung besser und besser wird. Auch das mit dem Atmen bessert sich in kleinen Schritten. Ich versuche, einfach weiterhin Spaß zu haben, auf meinen Körper zu hören und immer wieder meine Grenzen nur leicht zu übertreten, so weit, dass sie sich ein wenig weiter ausdehnen.

Ich bin gespannt, wie weit ich kommen werde. Spaß macht es mir auf jeden Fall und ich bleibe dran. Wann das nächste Update kommt, weiß ich noch nicht, aber ihr werdet es ja dann mitbekommen.

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