Dies und Das

Meine 8 Netflix-Favoriten

Hallo ihr Lieben!

Auf Instagram habe ich vor einem Jahr (hups…) gefragt, ob euch interessiert, welche Netflix-Serien ich in den letzten Monaten besonders gern geschaut habe. Ein paar haben mir darauf geantwortet und ein klares Ja verlauten lassen. Daher stelle ich euch heute – ein wenig verspätet – die Serien vor, die mir einige erheiternde, spannende, gefühlvolle oder absolut fassungslose Momente geschenkt haben. Viel Spaß!

Achja: Die Reihenfolge sagt nichts über den Beliebtheitsgrad der Serie bei mir aus. Ich hab sie so aufgeschrieben, wie sie mir in den Sinn kamen.

1) Jane the Virgin

Eine Jungfrau, die urplötzlich schwanger wird. Klingt skurril? Absolut. Deshalb musste ich es einfach anschauen. Es klang verrückt und der Trailer hat direkt meinen Humor angesprochen. Lustige Momente, viel Gefühl, ein Hauch Kitsch und ganz viel Verrücktheit, mehr braucht es nicht, um mein Herz zu erobern. Die Serie hat all das geboten, zusammen mit meiner Meinung nach wirklich talentierten Schauspielern. Allein Janes Mimik ist so genial. Aber die Geschichte bietet auch einige Plottwists, die ich so nie erwartet hätte und sie schafft es, mit den Sympathien der Figuren zu jonglieren. So habe ich Petra z.B. in der ersten Staffel gehasst, dann wiederum gemocht, wieder gehasst usw. Meiner Meinung nach pures Entertainment. Und es nimmt Telenovelas so ein klein wenig auf den Arm.

Warnhinweis: Beim Schauen der Serie könnte GANZ UNERWARTET Appetit auf gegrillte Käse-Sandwiches entstehen. 😉

Beschreibung:

Jane Villanueva ist eine ehrgeizige, junge Frau, die studiert um Lehrerin zu werden, den Traum hegt ein Buch zu schreiben und mit einem Job in einem neuen, angesagten Hotel in Miami über die Runden kommt. Bisher hat Jane auch alles richtig gemacht und hat einen attraktiven, wundervollen Verlobten namens Michael. Doch Janes akribisch geplantes Leben wird auf den Kopf gestellt, als sie bei einer Routinekontrolle bei ihrer Frauenärztin aus Versehen künstlich befruchtet wird.

2) Altered Carbon – Das Unsterblichkeitsprogramm

Das eigene Leben verlängern und vollkommen losgelöst von der Sterblichkeit des eigenen Körpers zu sein – das ist in Altered Carbon – Das Unsterblichkeitsprogramm möglich. Nimm zwei sexy Protagonisten dazu, ein bisschen Sci-Fi und du hast Altered Carbon. Die Serie hat mich ja allein schon wegen des Unsterblichkeitsaspekts angesprochen… Okay, und weil man den Protagonisten alle paar Folgen vollkommen nackt sieht. *schmacht* *räusper* Zurück zum Thema.
Ich habe die Serie zusammen mit meinem Freund angesehen. Sie spielt in der Zukunft, ca. 24. Jahrhundert, in der es die Menschheit geschafft hat, das Bewusstsein, die Seele, auf einen sogenannten Stack zu speichern und nach Belieben in jedem möglichen Körper „hochzuladen„. Solange der Stack also intakt bleibt, stirbt ein Mensch nie komplett, sondern nur der Körper, die dort „Sleeves“ genannt werden. Und solange er kein religiöses „Wiederbelebungsverbot“ hat, kann er immer wieder neu erwachen.
Takeshi Kovacs wird nach 250 Jahre Haft, was dort „auf Eis“ genannt wird, zurückgeholt, um den Mord an dem wohlhabenden Laurens Bancroft aufzuklären. Krimi trifft hier also auf Sci-Fi, eine perfekte Mischung meiner Meinung nach. Und die Action kam nicht zu kurz. Außerdem tauchen einige Charaktere auf, die ich sehr ins Herz geschlossen habe. Die Serie hielt mich mit Spannung dran und bis zum Ende war mir nicht ganz klar, was eigentlich genau passiert ist. Die Technik war ebenfalls sehr faszinierend ausgearbeitet und hat mich an diverse Sci-Fi-Romane wie Cyberempathy oder Beautiful Liars erinnert. Auch die zweite Staffel konnte mich überzeugen, obwohl ich anfangs skeptisch war. Der Schauspieler hat denselben Charme wie der aus der ersten Staffel und es gab wieder viele, spannende oder herzerweichende Momente. Wir tauchen noch tiefer in Takeshis Vergangenheit ein und lernen neue Leute kennen.

Beschreibung:

Nachdem er 250 Jahre auf Eis gelegen hat, ist ein Gefangener nun in einem neuen Körper zurück. Um seine Freiheit zu erlangen, muss er einen ungewöhnlichen Mordfall lösen.

3) Stranger Things

80er-Jahre, Monster, Parallelwelten und viel What the Fuck-Momente machen diese Serie meiner Meinung nach zu einem echten Klassiker. Den Charme, den die Charaktere auch noch verströmen, ist unübertroffen und so kam es, dass mein Freund und ich die erste und zweite Staffel in kürzester Zeit durchgesuchtet haben. Auch die dritte Staffel wurde in kurzer Zeit durchgeschaut und ich hab jetzt schon wieder Entzugserscheinungen, denn das Ende der dritten Staffel war einfach wahnsinnig emotional und hat mich echt fertig gemacht. Ich hoffe, wir müssen nicht zu lange auf Staffel vier warten.

Falls sie jemand von euch noch nicht kennt, hier eine kleine Zusammenfassung, worum es in der ersten Staffel geht: Der Junge Will Bryers verschwindet von jetzt auf gleich spurlos. Während seine Mutter sich hilfesuchend an die Polizei wendet, suchen seine Freunde selbst nach ihm und treffen dabei auf ein Mädchen mit einer tättowierten 11 auf dem Arm und mit merkwürdigen Fähigkeiten. Sie bieten ihr Unterschlupf und schnell wird klar, dass sie in Verbindung mit dem Verschwinden von Will steht und möglicherweise sogar weiß, wo er sich aufhält.

Die Charaktere sind meiner Meinung nach alle wahnsinnig sympathisch, der Charme der 80-Jahre passt einfach perfekt zu der Geschichte und die Spannung lässt in keiner Minute nach. Auch einige Gruselmomente gibt es. Ich liebe, liebe, liebe sie einfach! Und es ist interessant, den Charakteren beim Erwachsen werden zuzusehen.

Beschreibung:

In einer Kleinstadt in Indiana verschwindet der 12-jährige Will Byers. Vor allem seine alleinerziehende Mutter macht sich Sorgen. Wills Freunde machen sich unterdessen auf die Suche nach ihm und kommen dabei noch anderen Geheimnissen auf die Spur.

4) Dark

Verschiedene Zeitebenen, verschwundene Kinder und merkwürdige Personen – im kleinen deutschen Ort Winden geht es ganz schön merkwürdig zu. Die Stimmung kommt mir hierbei ähnlich wie bei Stranger Things vor und auch hier lassen sich Spannung und Dramatik kaum aushalten. Ein Tipp für Leute, die eher Probleme mit anspruchsvollen Serien haben: Legt euch Zettel und Stift bereit und macht euch Notizen. Wer hier nicht mitdenkt, kommt irgendwann nicht mehr hinterher, denn Dark ist keine leichte Kost. Die Story ist vielschichtig, tiefgreifend und wahnsinnig komplex. Und bereits nach der zweiten Staffel hat mir der Schädel nur so gebrummt und ich bin jetzt immer noch teilweise wahnsinnig geflasht. Eine richtig gute, deutsche Serie! Die dritte Staffel hat dem Ganzen noch die Krone aufgesetzt. Die Auflösung und das Finale… Ich war fassungslos und konnte nur noch weinen. Schaut es euch an, wirklich.

Beschreibung:

In einer gewöhnlichen deutschen Kleinstadt verschwinden plötzlich zwei Kinder. Im Laufe der Ermittlungen wird immer deutlicher, dass sich hinter der idyllischen, kleinbürgerlichen Fassade des Ortes ungeahnte Abgründe verbergen.

5) iZombie

Hier kam vor Kurzem endlich die finale Staffel raus und ich hab sie, wie die Folgen davor, innerhalb kürzester Zeit durchgeschaut. Die Serie bietet wahnsinnig viel Humor und teils sehr skurrile Mordfälle. Der rote Faden der Geschichte zieht sich durch alle Folgen, allerdings ist das Hauptmerkmal die Protagonistin, denn sie ist je nach verspeistem Gehirn ganz anders. Und meist ist das irre komisch, denn die Gehirne sind oft von sehr seltsamen Persönlichkeiten. Es ist faszinierend, wie gut die Schauspielerin all diese Rollen verkörpert und darstellt.

Natürlich gibt es auch berührende Momente und so sind mir auch die Nebenhauptfiguren einfach nur ans Herz gewachsen. Ich kann es gar nicht so recht fassen, dass es schon vorbei ist. Diese Serie ist einfach so besonders. Und ich werde alle Figuren wahnsinnig vermissen.

Beschreibung:

Olivia `Liv‘ Moore hatte einen perfekten Lebensplan. Sie wollte ihr Medizinstudium mit Bravour beenden und danach die große Liebe finden. Doch nach einer Studentenparty hat sich ihr Leben schlagartig geändert. Sie kam in die Klauen von Zombies und wurde daraufhin selbst zu einem. Seitdem trägt sie ein Geheimnis mit sich mit, das sie vor Freunden und Familie bewahren muss. Nur ihr Freund Ravi, der mit ihr gemeinsam in der Pathologie arbeitet, weiß Bescheid. Dort verspeist Liv auch Gehirne, um zu überleben. Der einzige Nebeneffekt: Mit jedem Biss nimmt sie die Erinnerungen der Verstorbenen auf. Mit ihrem so erworbenen Wissen hilft sie Detective Clive Babinaux bei der Aufklärung von Morden.

6) How to get away with Murder

Mehrere Erzählebenen, viel Sex und Intrigen machen diese Serie neben den juristischen Fällen zu etwas besonderem. Es gibt immer wieder überraschende Wendungen, es wird viel mit Täuschungen gespielt und verschiedene Blickwinkel werden betrachtet. Die Serie hat mich manchmal ganz schön fertig gemacht mit dem, was da so ans Licht kam und ich bin einige Male vor dem Fernseher hängen geblieben, weil es so spannend war und ich einfach nicht aufhören konnte, sie zu schauen. Suchtfaktor ist also vorprogrammiert, nur so als Warnung nebenbei.

Die Hauptpersonen sind alle auch auf ihre eigene Weisen sympathisch und es werden auch die Hintergründe immer wieder beleuchtet und erklärt. Durch und durch eine gute Serie also. Und immer wieder schockierend.

Beschreibung:

Die mysteriöse, charismatische und brilliante Professorin Annalise Keating bietet an der Middleton Law School den Kurs `How to Get Away with Murder‘ an. Außerdem arbeitet sie als Strafverteidigerin. Annelise sucht sich aus ihrem Kurs fünf besonders ehrgeizige und hochintelligente Studenten aus, die sie bei der Verteidigung ihrer Klienten unterstützen sollen. Wer die Arbeit am besten macht und Annalise besonders beeindruckt, soll mit einer Trophäe belohnt werden. Die Studenten Wes, Michaela, Laurel, Connor und Asher sind sehr ambitioniert, jeder will gewinnen. Doch schon bald stoßen sie auf dunkle Geheimnisse und werden beim Aufklären der Fälle bis an ihre Grenzen getrieben – und darüber hinaus.

7) Bonding

Diese Serie hat nicht viele Folgen, aber dafür ist jede einzelne ein echtes Goldstück. So viel Humor, so viel Spannung und ein wirklich interessantes Thema: Domina-Arbeit. Es geht um die Befreiung von Scham und damit wird in der Serie viel gespielt. Es werden Grenzen angesprochen und überschritten, aber alles mehr mit einem Augenzwinkern. Es geht dabei auch um Freundschaft und sich öffnen. Und es geht darum, die Masken fallen zu lassen und zu zeigen, wer man eigentlich ist. Die Serie hat viele tolle Momente und ich fand es sehr schade, dass es so kurz war.

Beschreibung:

An der High School waren Pete und Tiff beste Freunde. Jahre später finden Pete, der sich erst kürzlich als schwul geoutet hat, und Tiff, die ein geheimes Leben als beliebteste Domina von New York City führt, auf unerwartete Weise wieder zueinander.

8) How to sell Drugs online fast

Wieder eine deutsche Serie, die auch wieder sehr gut gemacht ist. An manchen Stellen ist sie zwar ein klein wenig überdramatisch, aber sonst hat sie mir sehr gefallen. Der Humor war echt gut, die Botschaften kamen klar und deutlich an und die Qualität ist auch erwähnenswert. Ich kann sie nur empfehlen. Sie arbeiten mit beeindruckenden Techniken an manchen Stellen und die Schauspieler passen meiner Meinung nach perfekt in ihre Rollen.

Mein Freund und ich haben erst vor kurzem mit Staffel 2 begonnen.

Beschreibung:

Aus seinem Zimmer heraus gründet der Schüler Moritz mit seinem besten Freund Lenny Europas größten Online-Drogenversand, um seine große Liebe zurückzugewinnen. Der Online-Verkauf ist ein rießiger Erfolg, was jedoch so einige Probleme mit sich bringt.

Das war mal ein Überblick über meine aktuellen Netflix-Favoriten. Es gibt aber noch viel mehr Serien, daher kommt sicher irgendwann wieder ein solcher Beitrag.

Was sagt ihr zu den Serien? Habt ihr sie bereits gesehen und gemocht?

Ein Kommentar zu „Meine 8 Netflix-Favoriten

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