Rezensionen

Rezension: Pinseläffchen von Caroline Messingfeld

Hallo ihr Lieben!

Puh, die Woche rast wieder an mir vorbei. Morgen ist in Baden Württemberg ein Feiertag und ich werde ausschlafen können. Was habt ihr an solchen Tagen meist vor? Ich verbringe die Zeit gern mit meinem Partner, mit meinen Hobbys oder unternehme etwas. Manchmal lese ich auch stundenlang.

Heute habe ich aber erstmal eine neue Rezension für euch. Pinseläffchen von Caroline Messingfeld erschien am 01. März 2020 beim Bookhouse Verlag.

Klappentext:

Laura hat zwei große Leidenschaften: Italienische Küche und Malen! Mit einem Job als Kellnerin in einem Ristorante hält sie sich finanziell über Wasser, die übrige Zeit opfert sie ihrem Studium an der Universität. In ihrer Familie gilt sie als schwarzes Schaf, das nur für sein Vergnügen lebt und mit familiären Pflichten nichts am Hut hat, bis ihre ältere Schwester Victoria im Krankenhaus landet. Können sich Pinseläffchen im echten Leben bewähren?

Design:

Das Cover ist sehr bunt gestaltet. Dadurch wirkt es sehr fröhlich, verspielt und auch ein wenig verrückt, passend zur Protagonistin. Der Pinsel und der Pinselstrich runden das Künstlerische an dem Cover ab. Ich finde es sehr passend und muss sagen, dass es mich gleich angesprochen hat. Es verspricht eine schöne, leichte Geschichte mit vielen Emotionen.

Zwischen Partys und Uni

Lauras Leben ist relativ einfach zusammengefasst. Sie studiert in Berlin Kunst, arbeitet nebenbei als Kellnerin in einem Ristorante und lebt mit ihrer besten Freundin und Mitstudentin in einer WG. Es ist immer was los und sie liebt ihr Leben. Nur mit ihrer Familie ist es nicht so einfach. Ihre große und erfolgreiche Schwester Victoria hackt andauernd auf ihr rum und übt Druck aus. Als sie dann auch noch einen Unfall hat und im Krankenhaus landet, bittet ihr Schwager Laura darum, Victorias Platz vorübergehend einzunehmen und sich um deren Pflichten zu kümmern. Ein sehr turbulentes Abenteuer erwartet sie dabei.

Von Mode keine Ahnung

Erzählt wird die Geschichte ausschließlich aus Lauras Sicht in der ersten Person. Dadurch erfahren wir ihre Gedanken und Gefühle. Ich konnte mich sehr gut mit ihr identifizieren, da ich auch leidenschaftlich gern male und von Mode keinerlei Ahnung habe. Die Überforderung an manchen Stellen wirkte sehr authentisch. Außerdem wird die Geschichte in der Gegenwart erzählt und nicht in der Vergangenheit, was in mir den Eindruck erweckte, mitten im Geschehen dabei zu sein.

Die Plottwists sind dabei recht überschaubar, aber die Geschichte selbst nimmt einen schönen Verlauf an. Manchmal fehlt mir zwar noch ein wenig Reibungspotential und Konflikt, aber alles in allem war sie eine tolle Abwechslung und wunderbar zum Abschalten. Am Anfang fand ich den Erzählstil und die Dialoge noch ein wenig holprig, aber mit der Zeit wurde es flüssiger und leichter zu lesen und ich konnte mich fallen lassen.

Von Pinseläffchen zur Modequeen

Laura lernt viel in der Zeit bei ihrem Schwager. Nicht alles verläuft immer reibungslos und sie stellt auch einiges auf den Kopf, aber sie wächst an ihren Aufgaben und ich denke, alle beteiligten Personen nehmen viel von dieser Zeit mit. Auch ich konnte durch Laura so einiges lernen. Ich hatte auch den Eindruck, dass sie im Laufe der Geschichte erwachsener und ein wenig vernünftiger wird.

Strukturierter Familienalltag

Das Leben von Victorias Familie ist genau durchgeplant und daran muss sich die freiheitsliebende Laura erst gewöhnen. Kein Wunder also, dass sie den Alltag ganz schön durcheinanderwirbelt und alle anderen auch erst lernen müssen, klar zu kommen. Mit der Zeit entstehen Bindungen zu allen Menschen, die plötzlich in Lauras Leben gestolpert sind und alle von ihnen blühen auf, entwickeln sich weiter und schaffen es, an den Herausforderungen zu wachsen. So lernen sie viel von Laura und sie lernt viel von ihnen. Aber ob sich ihre Schwester je ändert und diese Entwicklung bestehen bleibt, wenn sie aus dem Krankenhaus zurückkehrt?

Fazit

Pinseläffchen ist ein lockerer, emotionaler und toller Roman. Ich hatte viel Spaß mit Laura und ihrer neuen Familie, habe ebenfalls viel daraus gelernt und konnte mich dann, trotz anfänglicher Holprigkeit, im Laufe der Zeit auch in die Geschichte fallen lassen. Ich kann euch das Buch wärmstens empfehlen, daher bekommt es 8 von 10 Punkte von mir.

Weitere Informationen zu diesem Buch:

  • Seitenzahl: 395 Seiten
  • Autorin: Caroline Messingfeld
  • Verlag: Bookhouse Verlag
  • ISBN:   978-9925-33-166-6
  • Preis: 13,99 € (Taschenbuch), 5,99 € (eBook)
  • Gelesenes Format: eBook (Rezensionsexemplar)
  • Lesedauer: 7 Stunden 5 Minuten und 53 Sekunden
  • Gelesene Tage: 7 Tage
  • Gelesene Seiten pro Tag durchschnittlich: 56,5 Seiten

Über die Autorin:

Text- und Bildquelle: bookshouse Verlag

Caroline Messingfeld lebt in einem gemütlichen Landhaus mit einem weitläufigen Cottage-Garten in der Nähe von Bad Nauheim in Hessen. Nach dem Abitur absolvierte sie eine kaufmännische Ausbildung und mehrere Studiengänge. Danach entschied sie sich für eine krisensichere Laufbahn im Öffentlichen Dienst. Neben ihrer wissenschaftlichen Arbeit schreibt sie in ihrer Freizeit heitere Liebesromane.

Weitere Rezensionen zu diesem Buch:

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