Abnehm-Updates

Mein Weg zum passenden Fitnessstudio

Hallo ihr Lieben!

Wie ich bereits an mehreren Stellen angedeutet habe, nehme ich mir dieses Jahr endgültig vor, abzunehmen. Das Ziel sind 30 kg und fitter zu werden. Um dabei voranzukommen, habe ich die letzten Tage einiges gemacht.

Die Vorbereitungen fürs Fitnessstudio

Mein Freund und ich haben abgesprochen, dass wir im neuen Jahr ins Fitnessstudio gehen. Aber es braucht ja auch ein paar Vorbereitungen, bevor man so richtig loslegen kann.

Sportkleidung hatte ich zum Glück schon. Ebenso einen Sport-BH, Handtücher (natürlich, haha!), alles da, und das Trinkgefäß hab ich mir erstmal von meinem Freund ausgeliehen. Fehlten nur noch … ach, richtig, die richtigen Sportschuhe! Zum Glück hab ich meinen Freund vorher gefragt, was benötigt wird, das hätte ich sonst beinahe vergessen.

Das Schuhdebakel

Also hab ich mich hingesetzt und erst einmal im Internet geschaut, was es da für Schuhe speziell fürs Fitnessstudio gibt. Viele Modelle haben mir nicht gefallen, aber eins fand ich dann wirklich ansprechend. Leider gab es keine Bewertungen, um zu schauen, wie sie ausfallen. Musste ich dann wohl so ausprobieren. Also direkt bestellt. Es war auch bereits nach zwei Tagen da, was mich wirklich gefreut hat. Dann kam jedoch die Ernüchterung: Ich hab nicht reingepasst. Wie ich das häufiger bei Frauenschuhe erlebe, waren sie zu eng. Schließlich hat jede Frau Elfenfüße, ist ja klar. Egal, ich hab also draus gelernt und gleich mal bei den Herrenschuhen geschaut. Dort wurde ich auch recht schnell fündig. Wieder bestellt.

Am nächsten Morgen erhielt ich eine Mail mit folgendem Wortlaut:

Wir müssen dir leider mitteilen, dass unten stehende Artikel bei XXX aufgrund einer Überschneidung nicht mehr verfügbar ist und wir diese daher stornieren mussten. Dafür entschuldigen wir uns in aller Form!

Warum eigentlich immer rosa?!

Alles klar. Ich war ein wenig säuerlich. Ich will doch nur verdammte Fitnessschuhe! Gut, dann muss ich eben wirklich in einen Laden und nicht im Internet suchen. Mein Fehler. Ich hab meine Kollegin gefragt, ob sie einen Tipp hat, bei welchem Laden man da schauen könnte. Und siehe da, sie hatte auch sogleich eine Adresse in petto. Mein Freund und ich sind dann am Samstag gleich mal hingefahren. Bei der Frauenschuhabteilung kam dann gleich mal der nächste Dämpfer. Jeder, also wirklich absolut jeder Schuh, war entweder in rosa oder hatte rosa Streifen. WARUM? Wer bitteschön kommt auf die Idee, dass jede Frau, die Fitness machen möchte, auf rosa steht?! Was soll diese Genderscheiße?

Und auch hier waren alle Schuhe wieder zu schmal/zu eng. Ich bin wohl einfach ein Hobbit, was Füße betrifft. Also sind wir gleich mal wieder zur Männerabteilung rüber gegangen und haben uns dort umgeschaut. Die Verkäuferin hat uns dann auch auf Anfrage ein paar tolle Schuhe gezeigt und mir dabei zugestimmt, dass die rosa Frauenschuhe gar nicht gingen.

Die roten Schuhe haben mich einfach direkt angesprochen. Also hab ich sie gleich mal anprobiert. In 42 waren sie ebenfalls ein wenig zu eng, aber in 44 war es perfekt. Es ist sogar noch ein wenig Platz vorhanden, was aber passt, falls meine Füße meinen, beim Training anschwellen zu müssen. Sie waren auch sehr bequem und ich hab mich direkt darin wohlgefühlt. Also hab ich nicht noch lange rumprobiert, sondern mir diese gekauft.

Fitnessschuhe: Check! Vorbereitungen abgeschlossen.

Das Probetraining

Nachdem ich soweit erst einmal alles hatte, was ich zum Trainieren brauchte, ging es daran, die Fitnessstudios zu testen. Mein Freund hat da sonntags gleich mal eins rausgesucht und dort angerufen. Wir konnten sofort vorbei. Der erste Eindruck war ganz solide. Allerdings war es recht kalt in der Halle. Der Trainer hat auch nicht den Eindruck gemacht, als würde er groß Lust haben, alles zu erklären. Wir haben aber mal den Zettel ausgefüllt, uns umgezogen und dann mit dem Training begonnen. Erst einmal sind wir 20 Minuten Rad gefahren, um warm zu werden. Das war schon ganz schön anstrengend, aber ich hab es mit einem passenden Aktiv-Audio von Intueat durchgezogen und hab mich danach wirklich gut gefühlt. Das Ergebnis kann ich nun bisher mit nichts vergleichen, aber ich bin der Meinung, es ist ganz gut für den Anfang. Immerhin habe ich die 20 Minuten durchgehalten, ohne direkt zu krepieren.

Geräte austesten

Danach ist mein Freund mit mir durch die Halle gelaufen, hat mir ein paar Geräte gezeigt und ich hab sie ein wenig ausgetestet. Wir haben uns ganz genau umgesehen und da kaum was los war, konnten wir das auch in Ruhe machen. Ein wenig später haben wir den Trainer mit Fragen gelöchert, die er uns auch beantwortet hat. Leider nicht sehr zufrieden stellend. Er war nach einigen Minuten auch ganz hibbelig und hat gefragt, ob wir nun fertig sind, er müsse weitermachen. Irgendwie hat das einen bitteren Beigeschmack dagelassen. Mein Freund und ich sind duschen gegangen und dann heimgefahren.

Das zweite Fitnessstudio – die Vorurteile der anderen

Bevor ich euch schildere, wie meine Erfahrungen im zweiten Fitnessstudio am Montag waren, möchte ich euch darüber berichten, was Bekannte von meinem Freund berichtet haben. Das zweite Fitnessstudio ist die Filiale einer Kette. Und viele haben uns davor gewarnt dorthin zu gehen.

Dort würden nur Studenten ohne Ahnung arbeiten.

Dort wäre es immer wahnsinnig überfüllt.

Die Geräte wären dauernd kaputt.

Die Geräte wären dauernd nur belegt und man müsste warten, bis man trainieren kann.

Das haben Bekannte so gesagt und erst waren wir auch ein wenig verschreckt von diesen Vorurteilen, aber dann haben wir uns doch hingetraut, weil wir dort spontan hin konnten und sich der Filialleiter auch extra Zeit genommen hat.

Mein Eindruck vom zweiten Fitnessstudio

Die Atmosphäre, die im zweiten Fitnessstudio herrschte, war gleich viel wärmer, offener und freundlicher. Wir wurden nett begrüßt und wurden gleich zu Sitzplätzen geleitet, bei denen ein paar Minuten später dann auch der Filialleiter dazu kam und sich zu uns setzte. Zuerst haben wir sehr ausführlich über alles mögliche gesprochen. Was das Fitnessstudio bietet, was die Vorteile der Kette sind, was wir erreichen wollen und wie unsere Motivation ist. Wir haben bestimmt eine dreiviertel Stunde nur geredet, aber er hat uns Ernst genommen mit unseren Anliegen und hat auch viele Fragen zu unserer vollen Zufriedenheit beantwortet.

Er hat mir auch einen tollen Traininsplan nennen können, der all das vereint, was ich machen möchte: Mehr Beweglichkeit, Stressabbau, abnehmen, Ausgleich zum Job etc. Der Filialleiter hat uns in Ruhe die empfohlenen Geräte gezeigt, uns aber auch Zeit und Raum gelassen, um in Ruhe zu testen und ein wenig zu trainieren, wie man das beim Probetraining auch machen sollte. Er hat drauf geachtet, dass ich die richtige Körperhaltung einnehme und hat mir genau erklärt, für welche Muskelgruppen welches Gerät ist. Ich hab mich da richtig wohlgefühlt. Auch hatte ich nicht den Eindruck, dass mich Leute blöd anstarren. Das hab ich dem Filialleiter auch gesagt und er meinte, dass das vermutlich auch nie der Fall sein wird. Das hat mir viel Angst genommen.

Auch nach dem Training hat er nochmal mit uns geredet und uns gefragt, wie es uns gefallen hat. Da wir wirklich positiv überrascht waren, haben wir uns auch gleich angemeldet. Ich denke, besser werden wir es nicht mehr treffen. Wie üblich Anfang des Jahres gab es glücklicherweise auch einen Rabatt, der die nächsten 6 Monate anhält.

Damit ist das erste Etappenziel geschafft. Wir haben uns für ein Fitnessstudio angemeldet. Wie die ersten Traininswochen laufen, werde ich euch dann ebenfalls berichten.

Ein Kommentar zu „Mein Weg zum passenden Fitnessstudio

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