Rezensionen

Rezension: Fallen Queen: Ein Spiegel weiß wie Schnee von Ana Woods

Hallo ihr Lieben!

Gestern ist endlich das eBook zu Fallen Queen: Ein Spiegel weiß wie Schnee von Ana Woods beim Drachenmond Verlag erschienen. Und heute habe ich meine Rezension darüber für euch. (Das Taschenbuch erscheint am 28. November 2018 und ist noch signiert vorbestellbar!)

SPOILER-WARNUNG! Es handelt sich um den zweiten Band einer Trilogie. Falls du den ersten Band noch nicht gelesen hast, solltest du vom Lesen dieser Rezension absehen, denn ich werde auf Dinge eingehen, die das Ende des ersten Bandes spoilern. Meine Rezension zum ersten Band findet ihr hier!

Klappentext:

Wenn aus Hoffnung Verzweiflung wird und die Welt in Dunkelheit versinkt.

Nerina ist entschlossen, den Kampf gegen ihre Schwester Eira anzutreten. Doch, um ihren Thron zurückzuerobern, benötigt sie die Hilfe des Orakels, das im Reich der Feen beheimatet ist. Der Weg dorthin führt die gestürzte Königin von Arzu und ihre Gefährten durch eine immerwährende Finsternis, in der todbringende Kreaturen ihr Unwesen treiben. In den Schatten der Wälder droht Nerina nicht nur ihr Leben zu verlieren, sondern ebenso ihr Herz.

Design:

Das Cover ist wieder absolut traumhaft! Es passt einfach perfekt zur Stimmung und zur Atmosphäre. Außerdem zeigt es einige Elemente, die in der Geschichte wichtig sind. Welche das sind, müsst ihr beim Lesen selbst herausfinden! Auf jeden Fall liebe ich das Cover einfach. Es ist wunderschön und passt perfekt zum ersten Band.
Die Innengestaltung soll auch traumhaft sein, wurde mir gesagt, allerdings konnte ich diese bei meinem Rezensionsexemplar leider nicht bewundern.

Düstere Stimmung, viel Verzweiflung und Anfeindungen

Die Stimmung in diesem Buch ist noch einmal ein wenig düsterer als im ersten Buch. Nerina und ihre Gefährten wagen sich in die Schattenwelt, in der viele Gefahren auf sie lauern. Aber nicht nur giftige Bestien und kannibalistische Wandler machen den Gefährten zu schaffen. Der Zusammenhalt wird auf eine harte Probe gestellt.
Mir hat es sehr gefallen, wie spannend und düster die Erzählungen waren. An jeder Ecke warteten Gefahren, die ich mir nicht einmal ausmalen konnte. Und auch die Stimmung in der Gruppe selbst sinkt und wird immer düsterer, was ich übrigens sehr authentisch finde. Denn die Dunkelheit dort setzt irgendwann jedem zu. Und ob jeder lebendig aus dem Schattenreich wiederkehrt? Findet es heraus.
Ana Woods hat es auf jeden Fall geschafft, das Buch noch düsterer als den ersten Band zu gestalten.

Überraschende Wendungen und ein zwiegespaltenes Herz

Die Geschichte wird erneut aus Nerinas Sicht erzählt und auch wieder durch ein paar Kapitel aus Eiras Sicht durchbrochen. Dabei bekommen wir lebhaft mit, wie zwiegespalten Nerinas Herz ist. Nicht nur schlägt es für Tero, nein, ihre Liebe zu Jalmari ist auch nicht verloschen. Beide Männer kämpfen nun darum, aber waren denn beide ehrlich zu ihr? Ana Woods hat wieder einige Überraschungen in der Geschichte versteckt, die mir den Atem geraubt und Nerina das Herz gebrochen haben. Auch ein paar Geheimnisse über sie werden aufgedeckt, die sie selbst vorher nicht kannte. Ihre Entschlossenheit und ihre Liebe werden gleichermaßen auf die Probe gestellt.
Und obwohl viel Böses auf Nerina wartet, gibt es doch auch ein paar lichte Momente. Die kamen mir noch viel kostbarer vor, da sie doch recht wenige waren. So wurden auch wieder alle möglichen Gefühle abgedeckt, ohne in zu viel Kitsch abzudriften. So mag ich es am liebsten.

Doch nicht nur Nerinas Herz ist zwiegespalten. Auch Eira zeigt Zweifel an ihrem Plan. Immer wieder überlegt sie, ob sie das Richtige tut. Trotz allem möchte sie ihre Grausamkeiten durchsetzen. Die Gründe für ihre Zweifel werden auch erst nach und nach aufgedeckt und zeigen eine völlig neue Eira. Ich war fassungslos, als ich die Hintergründe erfahren habe. Ana Woods hat mich an dieser Stelle wieder mal kalt erwischt und mir gezeigt, wie gut sie zwar Brotkrummen verstreut, das gleichzeitig aber so subtil macht, dass man gar nicht bewusst darauf achtet.

Das Ende dann hat mir wieder mal gezeigt, wie toll Ana Woods mit Plottwists umgehen kann. Zwar wurde es angedeutet, aber was da heraus kam, hätte ich nie und nimmer für möglich gehalten oder auch nur erwartet. Das war einfach so überraschend, aber es passt einfach. Es gab keinen direkten Cliffhanger, war aber noch offen genug für den dritten Teil, auf den ich mich übrigens ebenfalls wahnsinnig freue.

Fazit

Auch die Fortsetzung des zweiten Bandes war sehr gelungen und hat mir einfach so gut gefallen! Ich konnte das Buch kaum weglegen, weil es so spannend war. Die Atmosphäre war düster und bedrückend. Man spürt die Emotionen richtig kochen. Und wieder mal konnte die Autorin mich mit einigen Wendungen überraschen. Daher bekommt das Buch von mir 10 von 10 Punkte!

Vielen Dank nochmal an Ana Woods zur Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

Weitere Informationen zu diesem Buch:

  • Verlag: Drachenmond Verlag
  • Seitenzahl: 310 Seiten
  • Preis: 4,99 € als eBook, 14,90 € als Taschenbuch
  • ISBN: 978-3959911061
  • Gelesenes Format: eBook

Über die Autorin:

„Ich schreibe schon, seit ich im Stande bin einen Stift in der Hand zu halten. Das geschriebene Wort faszinierte mich schon immer, sodass ich als kleines Kind immer zu meinen Eltern gesagt habe, dass ich unbedingt Autorin werden will, wenn ich groß bin. Meiner älteren Schwester habe ich schon immer Geschichten erzählt und ihr Bücher vorgelesen – obwohl das hätte eher andersherum sein sollen.

Mit meinen Kurzgeschichten und Gedichten habe ich während der Schulzeit schon meine Klassenkameraden und Lehrer beeindruckt, weshalb ich für Schulveranstaltungen meistens die Moderationstexte und die Dialoge für unsere Theaterstücke schreiben durfte. Doch das war mir nicht genug – ich wollte mehr.
Mit 14 Jahren habe ich mir einen Job als freie Onlineredakteurin auf ehrenamtlicher Basis gesucht und schreibe seitdem Rezensionen, Kolumnen, führe Interviews etc. in den Bereichen Film, Fernsehen und Literatur. Anfang 2016 bin ich mit meinem Facebook-Blog „A Whole New World of Books“ durchgestartet. Zur selben Zeit habe ich begonnen meine dreiteilige Märchenadaption „Fallen Queen“ zu schreiben (Mein Dank gilt wohl meinem Dad, der mich als Kind gezwungen hat Märchenbücher zu lesen 😀 ). Die Idee dazu kam mir in einem Traum *welch Klischee* Ich wollte mich an einem etwas anderen Märchen versuchen. Denn wer braucht schon unzählige Geschichten über die Prinzessin als Heldin? So kam mir eines nachts also die Idee, die Rollen zu vertauschen und Schneewittchen als die Böse darzustellen. Auch wenn ich schon zahlreiche längere Geschichten auf Papier gebracht habe, ist dies die erste mit der ich zufrieden genug bin, um sie mit der Welt zu teilen.“


Quelle für Bild und Text: Drachenmond-Autorenseite

Weitere Rezensionen zu diesem Buch:

Wenn ihr ebenfalls eine Rezension zu diesem Buch geschrieben habt, lasst mir gerne den Link da, dann verlinke ich euch hier.

2 Kommentare zu „Rezension: Fallen Queen: Ein Spiegel weiß wie Schnee von Ana Woods

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