Rezension: Herz in Reparatur von Anna Fischer

Hallo ihr Lieben!

Heute rezensiere ich das Buch Herz in Reparatur von Anna Fischer. Es erschien am 19. Mai 2017.

Klappentext:

Emma ist von Liebeskummer geplagt! Denn die ehrgeizige TV-Redakteurin wurde von ihrem Carl für eine Silikon-Barbie verlassen. Dabei wäre er auf intellektueller Ebene ihr »Perfect Match«! Zu allem Überfluss soll sie jetzt auch noch dem ehemaligen Baseball-Superstar Matt MacKenzie die Basics des Journalismus lehren. Eher würde sie einem Affen das Sprechen beibringen wollen, als für diesen selbstverliebten Playboy den »Babysitter« zu spielen. Doch da Matt auf ihre Hilfe angewiesen ist, schließen die beiden einen Deal: Emma macht ihn fit für den Moderatoren-Job und im Gegenzug lehrt Matt sie, »was Männer wirklich wollen«, damit sie Carl wieder zurückerobern kann …

Design:

Das Cover ist ganz okay. Es sind zwei Personen darauf zu sehen. Der Mann hat einen Schraubenschlüssel in der Hand. Auf dem Kopf soll es wohl eine Baseballkappe darstellen, das erkennt man aber erst, wenn man das Buch gelesen hat. Vorher hält man es eher für eine riesige Nase. Daneben steht eine Frau mit einem Baseballschläger in der Hand. Über den beiden befinden sich Sprechblasen. In der linken über dem Mann kann man weibliche Brüste erkennen  und in der rechten über der Frau einen Kopf samt Gehirn. Dazwischen ist ein Blitz. Was das genau bedeutet, wird in der Geschichte erklärt und möchte ich auch nicht vorweg nehmen.
Die Schriftarten passen leider meiner Meinung nach nicht direkt zusammen. Für den Autorenname hätte eine neutralere lineare Font genügt. Die Schriftart des Titels gefällt mir aber sehr. Lediglich die Farbgebung des Titels beißt sich in meinen Augen mit dem Hintergrund. Ich hätte dabei eher einen violetten Ton gewählt. Das Rosa wirkt auch ein wenig fehl am Platz. Ein zarterer Farbton hätte es genauso getan. An sich passt das Cover aber sonst gut zur Geschichte.

Meine Meinung:

Die Geschichte beginnt mit einem Arbeitstag von Emma. Einem ziemlich merkwürdigen zumindest. Plötzlich macht ihr langjähriger Freund Carl ihr einen Heiratsantrag mitten in der Werbepause der Sendung. Doch als die Sendung weitergeht, ist es nicht plötzlich Carl, sondern Viktoria, die junge und hübsche Praktikantin, in deren Armen sie sich befindet. Es entpuppt sich als Traum und dann fällt ihr ein, dass Carl sie ja für eben jene Praktikantin verlassen hat. Nach ziemlich gemeinen und traurigen Gedanken macht sie sich bereit zur Arbeit und fährt los. Dort angekommen merkt sie gleich, dass ihr Vorgesetzter keine guten Neuigkeiten für sie hat. Das Unglück nimmt seinen Lauf und der Tag wird immer schlimmer.

Anfangs zieht Emma dabei das Unglück beinahe magnetisch an. Nicht nur, dass sie unter Liebeskummer leidet, ihr Kulturprogrammsvorschlag kommt bei ihren Vorgesetzten auch nicht so gut an, da sie alle eher auf Unterhaltung aus sind und nicht auf trockene, kulturelle Bildung im Fernsehen. Als sie dann auch erfährt, dass sie Matt McKenzie anlernen soll, ist die Hölle für Emma perfekt. Sie ist unfreundlich zu ihm und traut ihm auch nichts zu. Er benimmt sich auch nicht besonders nett ihr gegenüber. Doch nach und nach finden die Beiden zusammen und stellen ihr Leben komplett auf den Kopf. Vom negativen verändert sich alles ins positive. Es ist eine sehr schöne Wandlung.

Auch Matt McKenzie wird dabei immer wieder näher beleuchtet. Anfangs erscheint er wie ein hohler Baseball-Spieler, der nichts kann, außer strahlend in die Kamera zu grinsen und Baseball zu spielen. Emma entdeckt immer mehr verborgene Seiten an Matt. Er wächst einem richtig ans Herz mit seiner humorvollen, sympathischen Art und Weise.

Auch die Nebenpersonen sind sehr schön ausgearbeitet. Da wäre der knuddelige Raymund Burke, Carl Getty, Viktoria und natürlich noch die Familie von Matt McKenzie. Alle sind auf ihre eigene Art und Weise sehr sympathisch oder unsympathisch. Dabei werden die Eindrücke aber auch von Emmas Sicht beeinflusst, da die Geschichte in der ersten Person geschrieben ist.  Sind manche Meinungen über Nebenpersonen anfangs noch sehr negativ, wandelt sich Emmas Sichtweise im Laufe der Geschichte aber fließend. Es ist für mich ein sehr positiver Aspekt, denn ich selbst bin der Meinung, dass Vorurteile einem Menschen eher schaden. Die Fassaden bröckeln und die wahren Gesichter kommen nach und nach zum Vorschein.

Neben der vielen Tragik ist auch viel Humor dabei. So ist Emma richtig tollpatschig und Matt McKenzie schmeißt mit vielen sympathischen Witzen um sich. Anfangs hab ich mich zwar ein wenig geärgert über viele, klischeehafte Äußerungen seitens Emma, aber diese haben sich im Lauf der Geschichte ebenfalls aufgelöst.

Fazit:

So richtig gepackt hat mich die Geschichte zwar nicht, aber sie war dennoch sehr gefühlvoll und unterhaltsam. Sie ist definitiv eine tolle Unterhaltung und damit empfehlenswert. Daher gebe ich der Geschichte 7 von 10 Punkten.

Weitere Infos:

  • Verlag: Selfpublishing
  • Seitenanzahl: 280 Seiten
  • Preis: 2,99 € als Ebook
  • ASIN: B071ZBS18B

Über den Autor:

Anna Fischer ist das Pseudonym für Stefan Fischer.

Der Name »Anna Fischer« ist eine Liebeserklärung an meine verstorbene Mutter und steht für »Liebesromane mit Seele, Herz und einer ordentlichen Portion Humor«!

Ich möchte Geschichten erzählen mit einer Botschaft, um die Welt vielleicht ein klein bisschen zum Positiven zu verändern, weil euch das Gelesene motiviert, eure Träume anzugehen und Vertrauen in euch selbst zu fassen. Oder auch nur, um euch einfach mal für ein paar Stunden die Alltagssorgen vergessen zu lassen und zum Lachen, Weinen und Träumen zu bringen. ❤

Quelle: Amazon-Autorenseite

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