Genug trinken – 5 Tipps für Wenig-Trinker

Zwei bis drei Liter Wasser am Tag sollte ein erwachsener Mensch trinken – heißt es. Ich bin jedoch so eine Kandidatin, die es schafft, selbst schon mit einem halben Liter am Tag durch den Tag zu kommen, ohne Durst zu verspüren. Nebenwirkungen treffen mich trotzdem: trockene Haut, Müdigkeit, Erschöpfung, schlechte Verdauung,… so viel hängt damit zusammen. Seit ich mich entschieden habe, abzunehmen und mit der Thematik auseinander setze, wurde mir auch bewusst, wie wichtig regelmäßiges und ausreichendes Trinken wirklich ist. Und um das zu erreichen und anderen Wenigtrinkern eventuell helfen zu können, habe ich mir fünf Tipps überlegt, die ich euch nun hier vorstellen werde.

1) Stell das Trinken in Sichtweite!

Ihr kennt das bestimmt, oder? Aus den Augen, aus dem Sinn. So ist das bei mir auch mit dem regelmäßigen Trinken. Wenn ich die Wasserflasche oder die Teekanne nicht sehe, denke ich gar nicht dran, dass ich etwas trinken muss. Und Durst bekomme ich meist auch nicht.

Also stellt euch euer Getränk neben den Bildschirm oder an einen Ort, an dem ihr oft vorbeimüsst und hinschaut – und trinkt jedes Mal einen Schluck, wenn euer Blick drauf fällt.

2) Trinke aus einem Glas/einer Tasse/kleinen Flasche

Eine 1,5-Liter-Flasche demotiviert mich meistens. Ich trinke mehr, wenn die Flaschen klein sind oder ich aus Gläsern und Tassen trinke. Klar, man muss sich jedes Mal nachschenken, aber immerhin funktioniert es dann.

Ich weiß, wenn man viel unterwegs ist, ist es nicht einfach, nur aus kleinen Flaschen zu trinken, aber wenn man zuhause ist oder am Bildschirm arbeitet, sollte das eigentlich mit den kleineren Trinkgefäßen funktionieren.

3) Klebe Post-Its an häufig von dir besuchte Orte

Sei es am Kühlschrank, am Bildschirm, an einem Spiegel oder einer Zimmertür – Sorge dafür, dass du die Post-Its dort verteilst, wo du dich häufig herumtreibst und so immer wieder daran erinnerst, dass du etwas trinken musst. Wenn es dann noch mit Tipp 1) verbunden wird, kann es ja nur klappen!

4) Stell dir eine Trinkerinnerungs-App ein

Du schaust oft auf dein Smartphone und benutzt es auch oft. Dann nutze es doch auch dafür, dich ans Trinken zu erinnern. Ich hab sogar gleich zwei Apps, die mich unterschiedlich oft erinnern.

Die erste App heißt Waterdrink-Reminder. Sie erinnert mich stündlich daran, dass ich noch nichts getrunken habe und das tun sollte. Man kann dann eingeben, wie viel man getrunken hat und wie viel noch fehlen. Einziger Nachteil ist, dass die App bei mir aufgrund meines hohen Gewichts mehr Wasser berechnet, als ich überhaupt schaffe: vier Liter sind bei normalen Wetter und normaler körperlicher Betätigung utopisch. Aber das ist nicht schlimm. Ich bin auch schon stolz auf mich, wenn ich die zwei Liter täglich schaffe!

Die zweite App ist Lifesum. Eigentlich nutze ich sie zum Kalorien tracken, aber man kann auch dort eingeben, wie viel man schon getrunken hat. Und zusätzlich berechnet es, wie viel mehr du trinken musst, wenn du dich sportlich betätigt hast. Das Tolle ist auch, dass du dein Ziel für dich anpassen kannst. Sie erinnert mich meist zu Mahlzeiten an das Trinken.

5) Mach es zur Gewohnheit

Ich hab das erst letztens ausgetestet. Ich musste Menüstrukturen übersetzen. Jedes Mal, wenn ich eine Spalte fertig habe, habe ich einen Schluck Wasser getrunken. Wenn ich dann mit dem ganzen Menü fertig war, kam der Tee dran. Jedes Mal, wenn ich auf Toilette musste (was anfangs sehr häufig sein wird), habe ich mir eine neue Tasse Tee gemacht und das Glas Wasser sofort nachgefüllt. Ich bin dann zwar einige Minuten mehr nicht mehr am Platz, aber so hab ich keine Ausrede, wenn ich sowieso an unserer Küche vorbeikomme. Und das Trinken mit der Arbeit zu verbinden hat mir sehr geholfen. So wird der Griff zum Glas Wasser gleich zur Gewohnheit.

Oh und vielleicht hilft es dir was, morgens gleich nach dem Aufstehen ein Glas Wasser zu trinken. Ich spüre dann jedes Mal, wie mein über Nacht ausgetrockneter Körper sofort alles aufsaugt und das Wasser wirklich braucht. Und so hab ich schon einen guten Start in den Tag.

Ich hoffe, die Tipps helfen euch weiter! Mir hilft das auf jeden Fall, dennoch ist es meist noch eine Herausforderung, zwei Liter zu schaffen. Aber ich nutze das alles und merke, wie es mir was bringt. Und ich spüre auch, wie gut es schon tut.

Abschließend noch…

Wer übrigens mit stillem Wasser oder Mineralwasser noch nicht klar kommt, sollte sich eher herantasten. Beim Tee habe ich z.B. Stück für Stück den beigegebenen Zucker reduziert, bis ich damit klar kam, dass gar kein Zucker mehr drin ist. Von Softdrinks zu Mineralwasser umsteigen war für mich da deutlich schwieriger. Ich hab es mit Früchten im Wasser probiert, was aber irgendwie nur im Sommer klappt, und mit Fruchtschorlen und Sirupe. Dabei habe ich das Mischverhältnis immer weiter reduziert, sodass immer mehr Wasser drin war. Bis ich es ganz ohne Saft oder Sirup geschafft hab. Ich wünsche euch viel Erfolg bei der Umstellung!

Schreibt mir doch in den Kommentaren, ob euch diese Tipps geholfen haben! Oder habt ihr noch tolle Tipps und Taktiken, um genug zu trinken? Teilt sie mir gerne mit!

4 Gedanken zu „Genug trinken – 5 Tipps für Wenig-Trinker

  1. Interessant, mir fällt es leichter, wenn ich eine große Flasche habe und mir zum Ziel mache, die bis Uhrzeit XY auszutrinken. So habe ich eine 1Literflasche in meiner Tasche und stelle sie mir auf meinen Arbeitsplatz/im Hörsaal direkt vor die Nase. Unterwegs trickse ich mich mit dem Gedanken, dass die Tasche leichter wird, wenn ich mehr trinke, aus 🙂

    Gefällt 1 Person

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s