Gastbeitrag: Before-Travelling-Routine – 5 Tipps vor der nächsten Reise

Über eine Büchergruppe auf Facebook hab ich den wundervollen Blog http://sevenandstories.net/ von Kat kennen gelernt. Mir gefällt einfach alles: Schreibstil, Bilder, Design. 

Sie ist eine wahre Wortkünstlerin und schreibt über alles mögliche. Da ich jetzt Urlaub habe und sie in einem Beitrag Gastbeiträge für andere Blogs angeboten hat, habe ich die Chance sofort ergriffen! Das Thema war Urlaub und Verreisen. Kat hat sich einen wundervollen Beitrag einfallen lassen mit hilfreichen Tipps vor jeder Reise. Dazu hat sie auch die tollen Bilder im Beitrag bereitgestellt. Ich genieße solange meine Staycations und wünsche euch ein frohes Lesevergnügung beim Gastbeitrag von Kat:

Die Stunden rattern an mir vorüber und ich spüre, wie sich die Kopfschmerzen auf leisen Sohlen nähern. Die Sonne hat sich bereits, ohne mein Einverständnis, vom Himmel verabschiedet und winkt mir nun mit den letzten orangeroten Strahlen zu. Der Nachmittag hat nun endgültig seinen Glanz verloren und ich habe mich in Taktiken und Fragen gestürzt, ohne zu wissen, worauf ich mich einlasse. Doch der Plan steht. Er ist fertig und die nächste Reise nur noch einen Atemzug entfernt. Meine Augen brennen, mein Nacken protestiert schmerzhaft, als ich den Kopf in Richtung Uhr drehe. Es ist dieses altbekannte Ritual, dass ich vor jeder Reise durchmachen muss. Die aufsteigende Panik, an einem fremden Ort verloren zu gehen und die schiere Ablehnung, die Zügel einmal aus der Hand zu geben. Aber sonst kümmert sich ja niemand um die Details oder die Kleinigkeiten. Ich bin gerne die Reiseplanerin, sonst hätte ich es schon vor langer Zeit aufgegeben. Aber manchmal wird es mir zu viel. Dann bettle ich um etwas Luft zum Atmen, nur um mich wieder etwas entspannen zu können. Es muss einen Kompromiss für diese obsessiven Routinen geben. Klar, muss ich sie erstmal finden.
Auf meinem Blog lasse ich es immer wieder durchsickern: Ich bin eine notorische Planerin, die selbst die winzigste Strecke von A nach B planen muss, sobald es auf Reisen geht. Logisch, das da oft nicht alles nach Plan läuft und das fein säuberlich aufgebaute Kartenhaus irgendwann einzustürzen droht. Trotzdem kann ich nicht aufhören, gewisse Dinge zu recherchieren oder zu planen. Dieser Teil gehört einfach zu meiner Persönlichkeit. Aber ein paar kleine Änderungen lassen sich schnell vornehmen. Und dann ist die eingesessene Routine auch nicht mehr so anstrengend. 

Mein Before-Travelling-Routine: 5 Tipps, wie ihr besser in den Urlaub starten könnt

Fly high, land low. Das Reiseziel ist ausgewählt, die Vorfreude nicht mehr messbar. Bleibt noch die Frage nach der günstigen Art zu reisen und dem Hotel. Geht ihr ins Reisebüro, wird euch natürlich viel Arbeit abgenommen. Aber selbst da ist es gut, sich vorher ein wenig zu informieren. Denn wer möchte schon in einem Hotel unterkommen, das am Hintern der Zivilisation angesiedelt ist? Eben. Also checkt die Sehenswürdigkeiten, die ihr gerne sehen wollt und sucht euch möglichst ein Hotel in der Nähe dieser Hotspots. Oder zumindest einer Haltestelle vor der Tür.

I’d like to see. Ihr müsst nicht jedes Detail über eure Reise wissen und auch nicht, was ihr euch wo und wann ansehen wollt. Ein paar Must-Sees vor dem Reisestart sind aber Pflicht. So lässt sich die Reise viel besser einteilen. Ich persönliche sehe mir auch gerne auf Google Maps an, welche Sehenswürdigkeiten nah beieinander liegen oder plane für gewisse Tage Ausflüge, die auch Plätze miteinbeziehen, die weiter weg liegen. So erspart man sich viel Herumgeirre und muss nicht jede Gasse absuchen.

Time to arrive. Nehmen wir an, Flug und Hotel sind gebucht und machen sich bereit für den großen Aufbruch. Hast du dir bereits Gedanken gemacht, wie es nach deinem Ausstieg aus Flugzeug/Bahn/Bus weitergeht? Denn niemand steht gerne ohne Plan alleine am Eingang und schlägt sich mit dutzenden Karten oder Fahrplänen rum. Buche dir entweder einen Transfer zwischen deiner Ankunftsstelle und dem Hotel (kann aber teuer werden) oder informiere dich über den schnellsten Weg ins Zentrum. Nach Venedig gibt es z.B.: einen Wasserbus, den ich durch vorzeitiges Informationssammeln entdeckt habe.

Important Stuff. Je nachdem wo das Abenteuer dich hintreibt, man sollte das Klima oder zumindest die Umstände dort kennen. Ist es eine Stadt, wie Venedig, ohne Autos heißt das viel Fußmarsch. Bequeme Schuhe sind also Pflicht. Aber auch kleine Dinge wie Blasenpflaster, Sonnencreme oder Steckdosenadapter sollten nicht vernachlässigt werden.  Was brauchst du für das Land, das du besuchst? Gibt es dort viele Insekten oder regnet es jeden zweiten Tag? Passe deinen Kofferinhalt so gut es geht an. Das erspart nachträglichen Stress.

Give yourself some time. Ich weiß nicht, wie es anderen Menschen dabei geht, aber ich brauche immer eine gefühlte Ewigkeit, um meine Sachen zu packen. Abwägen, was man wirklich braucht oder Kleidungsstücke kombinieren, damit man mit nur wenigen Teilen mehrere Outfits zusammenstellen kann. Quetscht die Koffermission nicht in die letzte halbe Stunde. Nehmt euch Zeit, packt zuerst die wichtigsten Dinge ein und dann Klamotten & co.

Das sind also die Tipps, einer zwanghaften Planerin. Oft mache ich mehr, als benötigt wird und treibe mich dadurch selbst an den Rand der Verzweiflung. Aber ich bessere mich. Vielleicht braucht ihr all diese Punkte gar nicht, um euch zu entspannen. Für Leute wie mich, die gerne jede Sekunde verplanen, sind sie aber bestimmt hilfreich. Schönen Urlaub.

Eure Kat. 

Vielen Dank, liebe Kat, für diesen tollen Beitrag! 🙂 Schaut gerne mal bei ihr vorbei: http://sevenandstories.net/

Schönen Sommer euch! 

Alle Bilder gehören ihrer rechtmäßigen Eigentümerin und wurden mir von ihr zur Verfügung gestellt. Ich erhebe keinerlei Anspruch auf das Urheberrecht. 

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